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Inhalt dieser Ausgabe:
- Moldau: Wiederbelebung durch Reindustrialisierung
- Rumänien: Beitritt zur Eurozone verzögert
- Themenkasten: was machen Spelleken Assoc. eigentlich wirklich?
- Ungarn: Automobilcluster Kecskemet kurz vor dem Kick-Off
- Türkische Wirtschaft holt gegenüber Europa stark auf
Moldau: Wiederbelebung durch Reindustrialisierung
Eine mögliche Wiederbelebung der siechen moldauischen Volkswirtschaft stützt sich nun wohl nicht nur auf Zusagen aus Brüssel. Zwar braucht das nominell ärmste Land Europas die öffentlichen Darlehen und Zuschüsse für Infrastrukturmaßnahmen.
Gesünder allerdings ist die private industrielle Direktinvestition. An dieser Stelle wurde über die neue Freihandelszone im nördlichen Balti berichtet. Der niederbayerische Kabelhersteller Dräxlmaier lässt dort in Kürze eine ganz neue Produktionshalle mit 12 000 m2 Fläche und einer Kapazität für 5 000 Mitarbeiter bauen. Der große Mittelständler Dräxlmaier hatte ich in Moldau seit 2006 zunächst als BMW-Lieferant positioniert.
Laut dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und moldauischen Wirtschaftsminister Valeriu Lazar entstehen um das Cluster 8 000 moderne Arbeitsplätze, die die früher schon industriell geprägte Stadt Balti in dieser Ausrichtung neu beleben. Maschinenbau und Metallverarbeitung hatten seit der Wende kaum noch Investitionen erfahren.
Rumänien: Beitritt zur Eurozone verzögert
In Rumänien ist die jährliche Inflationsrate im März auf 4,2 % gesunken, nach 4,5 % im Februar 2010. Das teilte das Institut für
Statistik (INS) in Bukarest mit. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im März nur um 0,22 %t, ähnlich wie im Februar, als es 0,2 % waren. Im Januar waren es noch mehrfache 1,7 % gewesen, bedingt hauptsächlich durch die Anhebung von Konsumsteuern z.B. bei Kraftstoffen. Im ersten Quartal 2010 sind die Verbraucherpreise in Rumänien damit um insgesamt 2,1 % gestiegen. Das ist bereits mehr als die Hälfte des Jahresziels. Für 2010 rechnet die Zentralbank mit einer Teuerungsrate von ca. 3,5 %, nach 4,7 % im Jahr 2009 und damit deutlich höher als die ursprüngliche Planung 2008. Unter diesen schwierigen Umständen wird der geplante Beitritt Rumäniens zur Eurozone 2014 zunehmend unwahrscheinlicher. Aus unserer Sicht kann man schon heute schon mit einer Verspätung von ein bis zwei Jahren rechnen.
Wichtigstes Infrastrukturprojekt (Autobahnbau) gestoppt: Nach einer umstrittenen Ausschreibung hat das von Vinci geführte Baukonsortium auf das anspruchsvolle Projekt Comarnic-Brasov (Kronstadt) verzichtet. Das Projektvolumen des Autobahnteilstücks Comarnic-Brasov von ca. 55 km in den Karpaten wird auf 1,5 Milliarden Euro geschätzt und ist das Kernprojekt der Autobahn Bukarest-Kronstadt. Hauptgrund des Verzichts sind erhebliche Finanzierungsschwierigkeiten des Konsortiums. Laut Konzessionsvertrag mussten die Firmen die notwendigen Finanzmittel für die vierjährige Bauzeit selbst besorgen. Nach der Fertigstellung sollte dann die rumänische Autobahnverwaltung in den darauffolgenden 26 Jahren ca. 4,8 Millarden Euro bezahlen. Insgesamt kämpft dieses Projekt mit vielen Schwierigkeiten, insbesondere die aktiven Baustellen auf dem Teilstück Bukarest-Ploiesti (60 km) sind derzeit chronisch unterfinanziert. Die Fertigstellung hier wird für frühestens 2011 erwartet.
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Was machen Spelleken Assoc. eigentlich wirklich (außer Newsletter)?
Vereinfacht gesagt:
- Head Hunting
- Produktionsaufbau und
- Förderprojekte.
Genauer gesagt:
Global Recruiting: Für ehrgeizige Kunden suchen Spelleken Assoc. Fach- und Führungskräfte im Partnerland für das Partnerland. Anlässe sind der Ersatz von teuren oder müden entsandten Deutschen durch Landsleute oder gleich der Aufbau von talentierten lokalen Teams.
Im Bereich Outsourcing / Ramp-Up unterstützen Spelleken Assoc. mit einem Projektteam die Standortwahl, die Immobiliensuche, die Planung bis zur Baugenehmigung uvm. Dies gelingt besonders gut, wenn Zeitdruck herrscht und länderübergreifendes Sourcing und Logistik ansteht.
Nachhaltiger Erfolg in Vertrieb oder Produktion erfordert eine feste Integration in die Unternehmensumwelt im Partnerland. Dies nützt für die Mitarbeiterbindung, die Motivation, der Akzeptanz bei Neuvorhaben und dem Image weltweit. Spelleken Assoc. kennen die bilateralen und multilateralen Geber und binden Fördermittel ein. Trainings- und Kompetenzzentren entstehen als Zeichen der Corporate Social Responsibility.
Die Länderkompetenzen umfassen Europa, Amerika und vier asiatische Länder. Die belastbaren Teams entstanden in Jahren der gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeit. Aktuell geht der Trend zu den BRIC-Staaten ohne China, vor allem Brasilien und Russland.
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